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Seeheilbad Heringsdorf

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Die Gemeinde Ostseebad Heringsdorf liegt im Osten der Insel Usedom an der Grenze zum polnischen Inselteil, zwischen der Ostsee im Nordosten, dem Schmollensee und Gothensee im Südwesten und dem Wolgastsee im Süden.
Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Seeheilbad Ahlbeck, Seeheilbad Heringsdorf, Gothen, Seeheilbad Bansin, Bansin Dorf, Neu Sallenthin, Alt Sallenthin und Sellin.
Die Geografie der drei Orte wird von ihrer Lage zwischen der Ostsee und den Seen bestimmt.

 

Georg Bernhard von Bülow ließ als erstes Gästequartier das Weiße Schloß auf dem Kulm bauen.
Heringsdorf wurde 1818 als Fischerkolonie auch genannt "Nizza der Ostsee" angelegt. Ab 1825 begann der Badebetrieb zum Anfang noch sehr bescheiden. Erst nachdem Georg Bernhard von Bülow (1768–1854), der Besitzer des Ritterguts Gothen, mit dem Weißen Schloß das erste Gästequartier auf dem Kulm, einer sandigen Erhebung oberhalb der Küste, hatte bauen lassen, bekam der Bäderbetrieb seine Erfolgsgeschichte.

 

Heringsdorf war schon bald eine ganz und gar exklusive Ferienadresse. Es ließ seine Ländereien parzellieren und verkaufte die Grundstücke für den Bau von repräsentativen Villen, vornehmlich an Adlige und wohlhabende Berliner, unter denen sich viele jüdische Familien befanden. Sie kamen um sich zu erholen, um zu sehen und gesehen zu werden. Sie ließen sich für die Sommermonate traumhafte Villen und Residenzen inmitten großzügiger Parkanlagen errichten, die heute noch das Ortsbild prägen.

 

Eine vielzahl touristischer Highlights bietet Heringsdorf.
Die Seebrücke Heringsdorf ist mit 508 Metern die längste Seebrücke Deutschlands, bestückt mit zahlreichen Lokalen und Geschäften, ein Kino, ein Muschelmuseum und im Obergeschoß mehrere Appartments. Die ursprüngliche Kaiser-Wilhelm-Brücke wurde 1953 und 1958 durch Brandstiftung vernichtet. Über einen durch eine Glaswand vor Regen und Sturm geschützten Steg gelangt der Besucher zum pyramidenförmigen, nachts illuminierten „Brückengebäude“, in dem zwei Restaurants Platz gefunden haben.
An der Strandpromenade befinden sich zahlreiche Bäderarchitektur-Villen, die oftmals eine wechselvolle Geschichte hinter sich haben. In der Villa Oppenheim beispielsweise residierte Lyonel Feininger 1909 bis 1912. Direkt daneben steht die Villa Delbrück, die sich Geheimrat Hugo Delbrück, der Gründer der „Aktiengesellschaft Seebad Heringsdorf“ (1872) bauen ließ. Der nächste Bau, die Villa Diana, hat so unterschiedliche Gäste wie Otto von Bismarcks Privatbankier Gerson von Bleichröder, den NS-„Reichsluftfahrtminister“ Hermann Göring sowie zu DDR-Zeiten den FDGB-Vorstand Harry Tisch erlebt. Nur wenige Schritte entfernt findet sich die Villa Augusta - hier verbrachte der deutsche Maler Bernard Schultze die Sommer seiner Kindheit. Im Garten der Villa Staudt erinnert eine bei Howaldt in Braunschweig gefertigte Büste Kaiser Wilhelm I an dessen Besuche in Heringsdorf und in diesem Hause bei der Konsulin Elisabeth Staudt.

 

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